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Nach Brandstiftung wird Zusammenhang mit Hanauer Mafiaprozess geprüft

Brände Nach Brandstiftung wird Zusammenhang mit Hanauer Mafiaprozess geprüft

Nach der Brandstiftung in einer Gaststätte im Hanauer Kurpark Wilhelmsbad wird im Zusammenhang mit einem Mafiaprozess ermittelt. "Wir prüfen, ob eine Verbindung besteht", sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze am Mittwoch in Hanau und bestätigte einen Bericht der "Frankfurter Rundschau".

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Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Hanau. Bei dem Feuer war am Montag ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Das Lokal sowie das Kassenhäuschen eines Minigolfplatzes brannten völlig aus.

Ende 2013 hatte der Pächter der Parkwirtschaft in einem Mafia-Verfahren gegen Mitglieder der 'Ndrangheta ausgesagt. Vier Männer mussten sich damals vor dem Landgericht verantworten. Sie sollen Wirte aus dem Rhein-Main-Gebiet bedroht und gezwungen haben, ihnen Wein zu überhöhten Preisen abzunehmen, wie Heinze sagte.

Darüber hinaus warf die Polizei dem Bericht zufolge den Angeklagten die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Drogenhandel und unerlaubten Waffenbesitz vor. Aus Abhörprotokollen geht hervor, dass die Angeklagten auch den Pächter aus Hanau bedrohten. Zwei der Beschuldigten wurden wegen räuberischer Erpressung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

dpa

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