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Nach Bluttat in Vellmar: Nachbarin gesteht

Prozesse Nach Bluttat in Vellmar: Nachbarin gesteht

Weil sie ihre frühere Nachbarin in Vellmar auf offener Straße getötet haben soll, muss sich seit Montag eine 50-Jährige wegen des Verdachts auf Totschlag vor dem Kasseler Landgericht verantworten.

Kassel. Die Staatsanwaltschaft geht allerdings davon aus, dass die Frau im Zustand der Schuldunfähigkeit vier Mal mit einem Hammer auf den Kopf des Opfers eingeschlagen und 27 Mal mit zwei Messern zugestochen hat. Deshalb geht es in dem Sicherungsverfahren auch darum, ob sie in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen wird.

Laut Anklage leidet die Frau, die derzeit in einer psychiatrischen Klinik in Gießen untergebracht ist, an einer paranoiden Schizophrenie. Von ihr seien weitere Taten zu erwarten, sie stelle für die Allgemeinheit eine Gefahr dar.

Die Angeklagte räumte am Montag den tödlichen Angriff auf ihre Nachbarin im Januar ein: "Ich wollte, dass sie richtig tot ist." Sie habe sich von ihrer Nachbarin, die schamanische Fähigkeiten gehabt habe, bedroht gefühlt. Die Angeklagte war nach der Tat geflüchtet, wurde aber nach einer Fahndung einige Stunden später in Offenbach festgenommen.

dpa

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