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Nach Behandlungsfehler behindert: Mutter zieht vor Gericht

Prozesse Nach Behandlungsfehler behindert: Mutter zieht vor Gericht

Nach einem Behandlungsfehler mit schwerwiegenden Folgen klagt eine Mutter gegen ein Limburger Krankenhaus, zwei Ärzte und eine Krankenschwester. Der inzwischen fünfjährige Sohn der 32-Jährigen ist nach einer Antibiotikaspritze, die ihm Krankenhaus gegeben wurde, zu hundert Prozent pflegebedürftig.

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Eine Mutter klagt gegen ein Limburger Krankenhaus.

Quelle: F. von Erichsen/Archiv

Limburg. Bei dem am Montag vor dem Landgericht beginnenden Prozess (10.00 Uhr) geht es um Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen von insgesamt rund 500 000 Euro.

Eine Krankenschwester wurde wegen bereits wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Sie habe den damals ein Jahr alten Jungen im Jahr 2011 nicht genügend untersucht, mit der Spritze nicht ausreichend gewartet und bei der Reanimation Fehler gemacht, erklärte das Gericht in seiner Urteilsbegründung. Die Krankenschwester hatte in dem Verfahren vor dem Limburger Amtsgericht erklärt, sie habe nach den Dienstanweisungen der Pflegeleitung des Krankenhauses gehandelt.

Der Junge erlitt nach der Spritze einen Hirnschaden, weil es zu einer Sauerstoffunterversorgung kam. Das Kind soll noch Speisereste im Mund- und Rachenraum gehabt haben und drohte zu ersticken. Das Baby musste reanimiert und notoperiert werden. Es war nur wenige Tage zuvor wegen einer Bronchitis in das Limburger Krankenhaus gebracht worden.

dpa

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