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Mutmaßlicher Waffenhändler schweigt: Darknet in Aufruhr

Kriminalität Mutmaßlicher Waffenhändler schweigt: Darknet in Aufruhr

Der mutmaßliche Verkäufer der Amok-Pistole von München schweigt drei Tage nach seiner Festnahme weiter zu den Vorwürfen. Der 31 Jahre alte Mann aus Marburg habe sich in der U-Haft nicht mehr zu den Anschuldigungen geäußert, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Alexander Badle, am Freitag auf Anfrage.

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Ein Mann benutzt die beleuchtete Tastatur eines Notebooks (Szene gestellt).

Quelle: Silas Stein/Archiv

Frankfurt/Main. Der Anwalt des mutmaßlichen Waffenhändlers aus dem Darknet werde sich jetzt sicherlich erst einmal ein Bild machen.

Das Ausmaß der Waffengeschäfte des Beschuldigten ist noch unklar. "Es wird eine geraume Zeit dauern, bis alles ausgewertet ist", sagte Badle zu den Ermittlungen. Der 31-Jährige hatte selbst angegeben, dem Amokschützen von München die Pistole und die Munition für 4350 Euro verkauft zu haben. Damit hatte der 18-Jährige am 22. Juli neun Menschen und sich selbst erschossen.

Die gut vernetzte Waffenhändlerszene, die viele Verkäufe über das Darknet abwickelt, sei durch den Ermittlungserfolg in Aufruhr, sagte Badle. "Die Verunsicherung ist ein gewünschter Nebeneffekt unserer Arbeit."

dpa

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