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Mutmaßlicher Heiratsschwindler vor Gericht

Prozesse Mutmaßlicher Heiratsschwindler vor Gericht

Weil er eine wohlhabende Frau aus der Schweiz umgarnt und um eine hohe Summe gebracht haben soll, steht seit Dienstag ein 58 Jahre alter Kaufmann vor dem Amtsgericht Frankfurt.

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Ein Hammer auf einer Richterbank.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Frankfurt/Main. Laut Anklage machte er der Frau Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft und ließ sich in diesem Zusammenhang rund 150 000 Euro als "Darlehen" auszahlen. Weil er zu diesem Zeitpunkt gewusst habe, dass er das Geld nicht wieder zurückzahlen könne, geht die Staatsanwaltschaft von Betrug aus. Nachdem die Frau von einem Geschäftspartner erfahren hatte, dass ihr Lebenspartner verheiratet ist, zeigte sie ihn bei der Polizei an.

Vor Gericht bestritt der Mann jegliche Betrugsabsicht. Er habe an sie ein größeres Aktienpaket weitergegeben, dessen Wert sich jedoch stark verringert habe. Die Richterin musste einen weiteren Verhandlungstag Anfang Mai anberaumen, zu dem die Frau umfangreiche Belege über ihre Aktien- und Bankgeschäfte vorweisen soll. Erst danach könne der Betrugsvorwurf abschließend aufgeklärt werden, hieß es.

dpa

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