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Mutmaßlicher Frankfurter Todesschütze schweigt weiter

Kriminalität Mutmaßlicher Frankfurter Todesschütze schweigt weiter

Eine Woche nach den tödlichen Schüssen in einer Frankfurter Hochhaussiedlung ist das Motiv für die Bluttat weiter unklar. Der mutmaßliche Todesschütze schweige, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag in Frankfurt.

Frankfurt/Main. Der 27-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, er hatte sich gestellt. Am vergangenen Mittwoch war in einer Hochhaussiedlung ein Rocker der "Gremium MC Fulda" erschossen worden, zwei weitere Männer wurden verletzt.

Das 29 Jahre alte Opfer war von zahlreichen Schüssen aus einer Kleinkaliberpistole getroffen worden. 14 Projektile steckten nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Körper, die Leiche wies insgesamt 35 Schussverletzungen auf. Sowohl der 29-Jährige als auch der mutmaßliche Schütze waren vorbestraft. Der 27-Jährige war zuletzt 2011 wegen Raubes und Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, die Bewährung wäre in diesem Jahr ausgelaufen.

Die Ermittler seien derzeit dabei, Zeugen zum Hergang zu vernehmen, darunter auch die verletzten Männer, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Über Ergebnisse sagte sie nichts.

dpa

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