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Museen unter Druck - Expertin: "Es gibt nicht genug Geld"

Museen Museen unter Druck - Expertin: "Es gibt nicht genug Geld"

Wegen wachsender Konkurrenz erhöht sich vielerorts der Finanzierungsdruck auf Kulturschaffende und Ausstellungsmacher. "Wenn die Anzahl der Museen weiter steigt, gibt es nicht genug Geld", sagte die Leiterin des Museums Kinder-Akademie Fulda, Gabriele König (49), im Interview der Nachrichtenagentur dpa vor dem Internationalen Museumstag (18. Mai).

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Gabriele König, Leiterin der Kinder-Akademie Fulda.

Quelle: Jörn Perske/Archiv

Fulda. Mittlerweile sei ein "Sättigungsgrad im Museumswesen" erreicht. Eine zunehmende Zahl von Häusern stehe im Wettbewerb um Fördermittel. "Es wird schwerer, weil die Anzahl der Antragsteller wächst", erklärte die Kulturwissenschaftlerin. Deutschland sei eines der Länder mit den meisten Museen weltweit. "Museen leben vom Wandel, und dieser Wandel muss finanziert werden, sonst bleiben Museen nicht aktuell."

Museen in Großstädten hätten es einfacher als auf dem Land, bemängelte König: "Viele Geldgeber engagieren sich lieber in Kulturmetropolen als im ländlichen Raum." Positiv sei, dass sich die traditionellen, sammlungsorientierten Häuser nun intensiver auf die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen konzentrierten.

dpa

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