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Museen locken mehr Besucher an

Frankfurt Museen locken mehr Besucher an

Die Frankfurter Museen Städel, Schirn und Liebighaus haben erneut mehr Besucher angelockt.

Frankfurt. Die Kunsthalle Schirn zählte im vergangenen Jahr 32 Prozent mehr Gäste (329 000), die Skulpturensammlung im Liebieghaus 29 Prozent mehr (106 000) und das wegen Umbaus teilweise geschlossene Städel Museum 21 Prozent mehr (397 000). Der Direktor aller drei Häuser, Max Hollein, sprach von einem «phänomenalen Jahr». Im Städel war die Botticelli-Schau mit 367 000 Besuchern die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Hauses, noch vor Rembrandt 2003 und Cranach 2007/08. Auch in der Schirn und im Liebieghaus erwiesen sich Ausstellungen über historische Themen als größte Publikumsmagneten: Den Impressionisten Seurat wollten 112 000, den Pharao Sahure 65 000 Menschen sehen. Als Höhepunkte im laufenden Jahr kündigte Hollein für das Städel nach der Wiedereröffnung im Herbst eine Ausstellung über den Expressionisten Max Beckmann an. In der Schirn wird es unter anderem Ausstellungen geben über den Surrealismus, zum Thema Geheimgesellschaften und über den zugkräftigen Maler Edvard Munch. Im Liebieghaus freut sich Hollein vor allem auf barocke Elfenbeinkunst.

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