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Mordprozess wegen Ausschreitungen in Frankfurt verschoben

Prozesse Mordprozess wegen Ausschreitungen in Frankfurt verschoben

Die Ausschreitungen bei den Blockupy-Protesten in Frankfurt haben am Mittwoch auch den Auftakt der Verhandlung in einem Mordprozess verhindert. Die 61 Jahre alte Angeklagte konnte aus Sicherheitsgründen nicht vom Frauengefängnis in Frankfurt-Preungesheim zum Landgericht transportiert werden.

Frankfurt/Main. Dies habe die Justizvollzugsanstalt am Morgen mitgeteilt, bestätigte ein Gerichtssprecher auf Anfrage. Zugleich sei allerdings ein männlicher Angeklagter in einem anderen Prozess ohne Probleme zum Gericht in der Frankfurter Innenstadt gebracht worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft der 61-Jährigen Mord an ihrem Ehemann vor. Sie soll ihn im Januar 2013 zunächst betäubt und anschließend erdrosselt haben. Bei der Leichenschau wurden Striemen am Hals festgestellt. Zwischen den Eheleuten herrschten offenbar seit längerem Spannungen. Wie das Gericht mitteilte, soll der Prozess nun an diesem Freitag (18.3.) beginnen. Die Schwurgerichtskammer hat elf Verhandlungstage bis Ende April eingeplant.

dpa

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