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Mordprozess nach Schüssen durch Wohnungstür in Hanau

Prozesse Mordprozess nach Schüssen durch Wohnungstür in Hanau

Nach tödlichen Schüssen durch eine Wohnungstür in Hanau muss sich ein Angeklagter von Dienstag (8. November) an vor dem Landgericht Hanau einem Mordprozess stellen.

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Landgericht Hanau.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Hanau. Der 52-Jährige soll seinen Schwager aus Rache erschossen haben, wie das Gericht am Donnerstag in einer Vorschau mitteilte. Hintergrund soll ein langjähriges innerfamiliäre Zerwürfnis gewesen sein. In dessen Verlauf soll das spätere Opfer seine Ehefrau - die Schwester des Angeklagten - dazu veranlasst haben, eine erbrechtliche Zivilklage gegen den Angeklagten zu führen. Dieser Rechtsstreit soll die wirtschaftliche Existenzgrundlage des Angeklagten gefährdet haben.

Nach dieser Vorgeschichte soll der 52-Jährige, zuletzt in Österreich wohnhaft, am Abend des 23. Septembers 2013 vor dem Wohnhaus des Schwagers aufgetaucht sein. Als das Opfer nach dem Klingeln zur Tür schritt, soll der Angeklagte durch die transparent verglaste Pforte auf seinen schemenhaft erkennbaren Schwager geschossen haben. Der 52-Jährige soll aus einer mitgeführten Pistole vier Schüsse auf den Oberkörper abgefeuert haben. Zwei Schüsse trafen den Bauchraum. Das Opfer verstarb im Krankenhaus, weil es innerlich verblutete. Die Tatwaffe wurde im April 2016 in Österreich gefunden worden, wie das Landgericht Hanau mitteilte.

dpa

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