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Mord an Garderobenfrau: Lasermann wird ausgeliefert

Kriminalität Mord an Garderobenfrau: Lasermann wird ausgeliefert

Ein als Lasermann bekannter Schwede, der vor 24 Jahren eine Frankfurter Garderobenfrau getötet haben soll, wird nach Deutschland ausgeliefert. Ein schwedisches Gericht gab am Donnerstag dem Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt statt.

Stockholm/Frankfurt. Der 63-Jährige sitzt seit den 90er Jahren wegen Angriffen auf Migranten in Schweden im Gefängnis. Der Rechtsextremist hatte auf insgesamt elf Menschen geschossen, einer von ihnen war gestorben. Weil er ein Gewehr mit einem Laser benutzte, bekam er den Spitznamen Lasermann. Falls er in Deutschland verurteilt wird, soll er seine Haftstrafe in Schweden absitzen, erklärte das Gericht in Södertörn.

Der Schwede soll die Garderobenfrau 1992 in Frankfurt auf offener Straße mit einem Kopfschuss getötet haben. Zuvor sollen die beiden in dem Restaurant, in dem die Frau arbeitete, in Streit geraten sein. Der Lasermann war bereits kurz nach der Tat verdächtigt worden. Die Ermittlungen waren aber im Sande verlaufen. Die Staatsanwaltschaft hatte sie 2014 wieder aufgenommen. Vor Gericht sagte der Mann, der am Donnerstag per Video zugeschaltet war, er sei unschuldig.

dpa

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