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Mord an 85-Jähriger: Zeugin berichtet von Geldnot

Prozesse Mord an 85-Jähriger: Zeugin berichtet von Geldnot

Im Limburger Mordprozess gegen eine 56-Jährige haben Zeugen von Geldnot der Angeklagten berichtet. Die Frau habe sich immer wieder Geld vom Opfer geliehen, in Teilen zurückgezahlt und dann um weitere Beträge gebeten, sagte die Tochter der Toten am Montag vor Gericht.

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Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Limburg. Am Tattag hätten sich die Schulden auf rund 4000 Euro summiert. Die Angeklagte soll im April dieses Jahres eine 86 Jahre alte Verwandte in Elz (Landkreis Limburg-Weilburg) heimtückisch und aus Habgier getötet haben.

Auch ein weiterer Verwandter berichtete vor Gericht, die Angeklagte habe immer wieder Geld gebraucht. Er selbst habe ihr insgesamt 3500 Euro geliehen. Am Tattag hatte die Angeklagte sich mit der Tochter des Opfers treffen wollen, um einen Teilbetrag zurückzuzahlen. Tatsächlich übergab sie 3500 Euro.

Die Staatsanwaltschaft wirft der 56-Jährigen vor, ihre Verwandte ermordet zu haben, um an rund 3000 Euro Bargeld zu gelangen. Die Angeklagte hatte die Vorwürfe vor Gericht zurückgewiesen. Nach Angaben der Verteidigung wäre der gewaltsame Tod beinahe unentdeckt geblieben. Der Arzt habe zunächst einen natürlichen Tod attestiert.

dpa

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