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Montageleiter bestreitet Korruption bei Hochhaus-Sanierung

Prozesse Montageleiter bestreitet Korruption bei Hochhaus-Sanierung

Bestechlichkeit in einer Größenordnung von rund 270 000 Euro im Zusammenhang mit der Sanierung der beiden Hochhaustürme der Deutschen Bank wird seit Freitag einem Montageleiter einer Gebäudeverwaltungsfirma zur Last gelegt.

Frankfurt/Main. Vor dem Landgericht Frankfurt geht es darüber hinaus auch noch um Untreuevorwürfe. Er soll zwei Bekannten Beträge in fünfstelliger Höhe nicht zurückgezahlt haben.

Zum Prozessauftakt beteuerte der Angeklagte, niemals im Zusammenhang mit der Hochhaus-Sanierung Geld oder Sachzuwendungen entgegen genommen zu haben. Auch habe er sich von einem Kleinunternehmer kein teures Wohnmobil versprechen lassen. Dessen Firma hätte die lukrativen Aufträge ohnehin erhalten.

Der Unternehmer wurde in einem Parallelverfahren bereits zu eineinhalb Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Ein Kollege des Montageleiters erhielt eine Geldstrafe. Er hatte sich mit mehreren Bordellbesuchen im Wert von rund 2000 Euro bestechen lassen. Die Spezialkammer für Korruptionskriminalität hat noch vier weitere Verhandlungstage vorgesehen.

dpa

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