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Monatskarten aus eigener Herstellung: Bewährung

Prozesse Monatskarten aus eigener Herstellung: Bewährung

Ein Fahrkartenfälscher ist vom Amtsgericht Frankfurt zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 33-Jährige hatte in großem Stil Monatskarten des Rhein-Main-Verkehrsverbunds gefälscht und verkauft.

Frankfurt/Main. Zusätzlich verhängten die Richter am Montag 150 gemeinnützige Arbeitsstunden als Bewährungsauflage.

Weil er mit einem Reinigungsunternehmen wirtschaftlichen Schiffbruch erlitten hatte, ließ sich der Mann von Fahrscheinfälschern anwerben. Später kaufte er von RMV-Busfahrern leere Fahrscheinrollen und fertigte die Zeitfahrkarten mit einem speziellen Computerprogramm an. Sie sahen echten Fahrscheinen auf den ersten Blick täuschend ähnlich. Der Mann verkaufte sie für 25 Euro oder 30 Euro, je nach Tarifzone. Die Anklage listete 261 Einzelfälle auf, die Kunden erhielt der Mann über Mund-zu-Mund-Propaganda. Vor Gericht legte er ein umfassendes Geständnis ab.

dpa

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