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Mit Zeitumstellung steigt Gefahr von Wildunfällen

Gesellschaft Mit Zeitumstellung steigt Gefahr von Wildunfällen

Die hessischen Jäger warnen wegen der Zeitumstellung am kommenden Wochenende vor Wildunfällen. "Die Unfallschwerpunkte liegen vor allem auf Wegen durch den Wald und an Straßen zwischen Feld und Wald", sagte Rolf-Walter Becker vom Landesjagdverband Hessen.

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Ein Verkehrsschild warnt vor Wildwechsel.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Bad Nauheim. "Allerdings kann das Wild überall auftauchen, komplett sichere Straßen gibt es in Hessen nicht."

Tauche plötzlich ein Tier auf der Fahrbahn auf, sollten Autofahrer lieber keine Ausweichmanöver wagen. "Wenn ein Unfall nicht mehr zu vermeiden ist, raten wir, das Lenkrad festzuhalten, zu bremsen und die Kollision in Kauf zu nehmen."

Passiere ein Unfall, sollten Autofahrer den Warnblinker anschalten, auf die Seite fahren und das Warndreieck aufstellen. "Sie sollten auf keinen Fall das Tier anfassen, weil es immer noch zum Beispiel austreten und sie verletzten könnte", sagte Becker. Stattdessen solle man die Polizei oder den zuständigen Förster anrufen.

In Hessen soll künftig eine neue App Autofahrer vor Hirsch, Reh oder Wildschwein warnen. Entwickelt wird sie von einem Doktoranden der Straßenbaubehörde Hessen Mobil. Bereits verfügbar ist ein neues Tierfund-Kataster des Deutschen Jagdverbandes, das laut Verband erstmals bundesweit eine einheitliche Erfassung von Wildunfällen bietet und so Schwerpunkte von Unfällen ausfindig machen lässt. Über eine App können Verkehrsteilnehmer dafür Wildunfälle melden.

dpa

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