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Mit Tierabwehrwaffe ins Gesicht geschossen: Prozessauftakt

Prozesse Mit Tierabwehrwaffe ins Gesicht geschossen: Prozessauftakt

Ein aus dem Ruder gelaufener Streit unter Geschäftsleuten beschäftigt seit Montag das Landgericht Frankfurt. Angeklagt ist ein 39 Jahre alter Kaufmann, der im April 2014 am helllichten Tag mitten auf dem Frankfurter Römerberg mit einer Tierabwehrwaffe mit Pfefferspray aus kurzer Entfernung in das Gesicht seines 31 Jahre alten Kontrahenten geschossen haben soll.

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Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Frankfurt/Main. Das Opfer erlitt eine blutende Wunde im Gesicht und einen Schock.

Vor den beiden Schüssen hatte es noch ein Gerangel am Tisch des Restaurants gegeben, wo sich die beiden Männer zuvor getroffen hatten. Der Angeklagte soll ein Flasche mit Benzin über das Opfer geschüttet und dabei ein Feuerzeug in der Hand gehalten haben. Aufgrund der unklaren Beweislage stützt sich die auf gefährliche Körperverletzung lautende Anklage jedoch nur auf die anschließenden Schüsse. Am ersten Verhandlungstag blieb vor der Strafkammer vieles im Dunkeln. Das spätere Opfer soll dem Angeklagten noch mehr als 2 000 Euro aus einem gemeinsamen Geschäft schuldig gewesen sein. Das deshalb arrangierte Treffen auf der Lokalterrasse blieb aber ohne Erfolg und endete mit der Auseinandersetzung.

Die Strafkammer hat noch weitere Verhandlungstage vorgesehen.

dpa

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