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Mit Stich ins Herz aus Eifersucht ermordet

Prozesse Mit Stich ins Herz aus Eifersucht ermordet

Mit 17 Messerstichen und -schnitten soll ein Familienvater seine Ehefrau aus Eifersucht in Hanau ermordet haben. Am Montag begann der Prozess am dortigen Landgericht gegen den 29-Jährigen.

Hanau. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, bei der Tat am 12. Januar in der gemeinsamen Wohnung heimtückisch und aus niederen Beweggründen gehandelt zu haben.

Der Mann attackierte seine gleichaltrige Frau der Anklage zufolge von hinten mit einem Klappmesser. Er soll sie im Glauben getötet haben, dass sie eine Beziehung mit einem anderen Mann hatte und ihn verlassen wollte. Ein Stich mit der neun Zentimeter langen Klinge durchdrang laut Obduktion das Herz bis auf die Wirbelsäule.

Zur Tatzeit war der fünfjährige Sohn des Paares nicht in der Wohnung, in der die Frau von der Polizei gefunden wurde. Aufmerksam wurden die Beamten auf den Mann, als er nach der Tat mit Auto unterwegs war. Die Polizei vermutete wegen der Fahrweise zunächst eine Alkoholfahrt, sahen den Mann aber schließlich blutüberströmt im Wagen. Er hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten.

Bis zum nächsten Prozesstermin am 1. Juli wird ein psychiatrischer Sachverständiger den Angeklagten begutachten.

dpa

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