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Mit Information und LED-Technik gegen Lichtverschmutzung

Natur Mit Information und LED-Technik gegen Lichtverschmutzung

Künstliches Licht stellt nach Einschätzung von Behörden und Umweltschützern eine noch wenig beachtete, aber weit verbreitete Belastung für Tiere und Pflanzen dar. "Die größten Probleme gibt es dort, wo die größten Lichtquellen sind", sagte Thomas Norgall vom BUND Hessen.

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Insekten schwirren unter einer Straßenlaterne.

Quelle: Armin Weigel/Archiv

Frankfurt/Main. Wenn diese Lichtquellen über Nacht leuchteten, sich in der Nähe eines Waldes befänden und sich die Frequenz im Bereich des blauen Lichts bewege, würden Insekten "wie mit einem Staubsauger" angezogen und an den Lampen verenden. 

Nachtaktive Tiere werden wegen der sogenannten Lichtverschmutzung aus den Städten vertrieben, Zugvögel können die Orientierung verlieren, wie das hessische Umweltministerium erklärte. Bei Menschen kann künstliches Licht Studien zufolge den Hormonhaushalt und damit die innere Uhr stören.

"Dabei rührt ein großer Teil der Lichtverschmutzung von schlecht konstruierten oder ineffektiv installierten Lichtquellen", sagte die stellvertretende Ministeriumssprecherin Franziska Richter. Wichtige Gegenmaßnahmen seien die Modernisierung der Straßenbeleuchtung mit energiesparender LED-Technik sowie die Beratung der Eigentümer von Beleuchtungsanlagen. Da viele Menschen noch immer nicht über Folgen von Lichtverschmutzung informiert seien, brauche es mehr Information.

dpa

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