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Mit Fußfessel auf Einbruchstour: Mann legt Geständnis ab

Prozesse Mit Fußfessel auf Einbruchstour: Mann legt Geständnis ab

Weil er trotz elektronischer Fußfessel in Frankfurt auf Einbruchstour gegangen ist, muss sich seit Donnerstag ein 32 Jahre alter Mann zum zweiten Mal vor Gericht verantworten.

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Ein 32-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Wegen fünf Einbrüchen mit einem Gesamtschaden von rund 15 000 Euro war er vom Amtsgericht Frankfurt bereits zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Den fünften Einbruch hatte er begangen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits wegen der anderen Taten die Fußfessel trug. Gegen die Entscheidung der Amtsrichter hatte der Mann Berufung eingelegt - und steht daher nun vor dem Landgericht.

Im vergangenen Sommer schlich der 32-Jährige sich laut Anklage in mehrere Kleingartenanlagen und stahl Geldbörsen und Hausschlüssel. Bevor die Gartenbesitzer dies bemerkten, war der Täter schon in ihre Wohnungen eingedrungen und hatte reiche Beute gemacht. Nach seiner Festnahme kam der Mann in Untersuchungshaft, konnte jedoch mit einer Fußfessel wieder nach Hause, weil er Vater geworden war.

Trotz Überwachung stieg er daraufhin in ein Einfamilienhaus ein und hob später mit einer gestohlenen Scheckkarte 3000 Euro ab. Am ersten Verhandlungstag legte der Angeklagte ein Geständnis ab - und äußerte den Wunsch nach einer Bewährungsstrafe. Der Richter bezeichnete dies in Anbetracht von 14 Vorstrafen als "unwahrscheinlich".

dpa

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