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Ministerium prüft Konsequenzen nach Häftlingsflucht

Wiesbaden Ministerium prüft Konsequenzen nach Häftlingsflucht

Die Flucht eines Häftlings aus der Wohnung seiner Mutter in Fulda könnte für die Bewacher des Mannes möglicherweise Konsequenzen mit sich bringen.

Wiesbaden. Die Flucht eines Häftlings aus der Wohnung seiner Mutter in Fulda hat für die Bewacher des Mannes möglicherweise Folgen. Derzeit würden disziplinarrechtliche Konsequenzen geprüft, sagte ein Sprecher des Justizministeriums in Wiesbaden am 3.2.

Fest steht bisher, dass der Häftling beim Gang zur Toilette kurzzeitig unbeobachtet war. Diesen Moment hatte er am vergangenen Montag genutzt, um zu türmen. Seine Bewacher schloss er in der Wohnung ein. Das Ministerium sprach am 3.2. von einem „Augenblicksversagen” der Bediensteten.

Der 53 Jahre alte Häftling war einen Tag nach der Flucht in einer Kirche im osthessischen Nüsttal festgenommen worden.

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