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Minister Al-Wazir: Pilotprojekt zu RMV-Tarifen abwarten

Verkehr Minister Al-Wazir: Pilotprojekt zu RMV-Tarifen abwarten

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat sich in die Diskussion um die Tarifstruktur beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) eingeschaltet. Hintergrund ist eine Diskussion um die umstrittenen Tarifzonen und der Versuch mit einer kilometergenauen Abrechnung.

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Der Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Wiesbaden. Mit Blick auf das vor etwa einem halben Jahr testweise eingeführte Handy-Ticket "RMVsmart" sagte der Minister: "Eine Auswertung des Pilotprojekts sollte immer am Ende und nicht am Anfang des Probebetriebs erfolgen." Und: "Sinn und Zweck des dreijährigen Pilotversuches ist es ja gerade, Vorzüge und Probleme eines entfernungsabhängigen Tarifsystems zu testen."

Ausgewählte Testkunden können über eine App Fahrkarten direkt auf ihr Smartphone laden und bezahlen dann einen Entfernungspreis - ähnlich einer Taxifahrt. Laut RMV testen derzeit rund 7100 Menschen das auf drei Jahre angelegte Bezahlmodell.

Das Projekt war im Frühjahr gestartet, ein RMV-Sprecher hatte der Deutschen Presse-Agentur Ende Oktober gesagt, eine erste Auswertung habe ergeben, dass Tarifzonen künftig nicht zwingend zugunsten einer kilometergenauen Abrechnung aufgeben werden sollen: "Die Tarifgrenzen interessieren die Politik mehr als den Bürger."

dpa

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