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Mieterbund: Bestellerprinzip funktioniert

Wohnen Mieterbund: Bestellerprinzip funktioniert

Das seit Mitte vergangenen Jahres geltende "Bestellerprinzip" funktioniert auf dem hessischen Wohnungsmarkt nach Einschätzung des Deutschen Mieterbundes (DMB) gut.

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Ein Mietshaus in Darmstadt, aufgenommen am 11.01.2013.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Kassel. "Die meisten Makler halten sich daran", sagt die Geschäftsführerin des hessischen Landesverbands, Eva-Maria Winckelmann, der Deutschen Presse-Agentur. Seit 1. Juni 2015 zahlt bei Mietwohnungen bei Vermittlung durch einen Makler derjenige, der den Auftrag erteilt. Das ist in der Regel der Vermieter. Bisher hat der Mieter gezahlt.

Unter Maklern gebe es noch einige schwarzen Schafe, die mit "Lockvogel-Angeboten" arbeiteten, sagt Winckelmann. Gelockt wird dabei gerne mit einer Wohnung, die sich dann aber plötzlich als vermietet erweist. Der Makler stellt aber dann in Aussicht, Vergleichbares bei Erteilen eines Auftrags zu besorgen.

Das neue Prinzip habe im Maklergewerbe zu erheblichen Einbrüchen mit der Aufgabe von Betrieben geführt, sagt Siegfried Putz, Sprecher des Immobilienverbands IVD Region Mitte in Kassel. Mieter seien als Auftraggeber für Makler uninteressant geworden. Wenn ein Interessent eine für ihn gefundene Wohnung ablehne, dann könne der Makler dafür auch von anderen keine Provision verlangen. "Das erschwert die Lage." Putz prophezeite zugleich, dass die Vermieter für sie entstehende Maklerkosten auf die Miete umlegen.

dpa

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