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Messerstiche gegen Frau: Gericht weist Mann in Klinik ein

Prozesse Messerstiche gegen Frau: Gericht weist Mann in Klinik ein

Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf seine Ehefrau ist ein 40-Jähriger vom Landgericht Frankfurt in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden.

Frankfurt/Main. Der Familienvater könne für seine Straftaten - versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung - nicht zur Rechenschaft gezogen werden, weil er wegen seiner Krankheit nicht schuldfähig sei, begründete das Gericht am Donnerstag seine Entscheidung.

Bei dem Angeklagten, einem promovierten Juristen, war laut Urteil 2008 eine paranoide Schizophrenie ausgebrochen, unter der vor allem die zwei Jahre jüngere Ehefrau zu leiden hatte. Er bezeichnete sie als "schmutzig und unrein" und verbot ihr deshalb etwa, die beiden gemeinsamen Kinder zu berühren. Im August vergangenen Jahres kam es dann zu der blutigen Messerattacke. Sie endete erst, als die zweijährige Tochter schreiend in das Zimmer kam. Im Krankenhaus konnte die Frau schließlich gerettet werden.

dpa

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