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Messerstecherei im Gericht: 50-Jähriger muss in U-Haft

Kriminalität Messerstecherei im Gericht: 50-Jähriger muss in U-Haft

Nach einem blutigen Familienstreit im Amtsgericht Weilburg sitzt der mutmaßliche Messerstecher in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter habe am Samstag die Unterbringung des 50 Jahre alten Familienvaters im Limburger Gefängnis angeordnet, sagte ein Sprecher der Polizei im Limburg.

Weilburg/Limburg. Bei der Tat am Freitag waren vier Menschen verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich.

Nach ersten Ermittlungen soll es nach einer Sorgerechtsverhandlung zunächst zu einem Streit auf dem Gerichtsflur gekommen sein. Dabei soll der mutmaßliche Täter auf seinen 25 Jahre alten Schwiegersohn sowie dessen 42-jährigen Bruder mehrmals eingestochen und beide schwer verletzt haben.

Über den Gesundheitszustand des lebensgefährlich verletzten 42-Jährigen konnte die Polizei am Sonntag nichts Neues berichten. Der Schwiegersohn war am Unterkörper schwer verletzt worden.

Der mutmaßliche Messerstecher und seine 23 Jahre alte Tochter hatten bei der Tat Schnittwunden an den Händen erlitten, sie wurden ärztlich versorgt. Warum und wie sich die Frau verletzt hatte, konnte der Polizeisprecher nicht sagen.

Die Hintergründe der Tat waren auch am Wochenende noch unklar. "Die Vernehmungen und weitere Ermittlungen laufen", sagte der Polizeisprecher. Zunächst war am Freitag auch der Schwiegersohn vorläufig festgenommen worden. Er wurde aber noch am selben Tag wieder auf freien Fuß gesetzt.

dpa

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