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Messerattacke nach Streit um Frau: Zweieinhalb Jahre Haft

Prozesse Messerattacke nach Streit um Frau: Zweieinhalb Jahre Haft

Für eine lebensgefährliche Messerattacke nach einem Disko-Streit um eine Frau muss ein 23-Jähriger jahrelang ins Gefängnis. Das Frankfurter Landgericht verurteilte den Mann wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft.

Frankfurt/Main. Das Gericht hielt ihm zugute, dass er zwar mit bedingtem Tötungsvorsatz vier Mal auf seinen 32 Jahre alten Kontrahenten einstach, allerdings dann ohne äußere Einwirkung von ihm abließ.

Ursprung des Streits war eine Frau, die der Angeklagte und seine Freunde flüchtig kannten. Darüber ärgerte sich offenbar der Begleiter der Frau, der auf die Männer einschlug. "Aus spontanem Entschluss", so das Gericht, habe der Angeklagte daraufhin zum Messer gegriffen. Strafverschärfend wurden die erheblichen Verletzungen seines Opfers angerechnet, weshalb das Gericht die Strafe nicht - wie vom Verteidiger gefordert - auf Bewährung aussetzte.

dpa

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