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Messerattacke aus Eifersucht: Prozess eröffnet

Prozesse Messerattacke aus Eifersucht: Prozess eröffnet

Unter dem Vorwurf des versuchten Totschlags hat sich seit Donnerstag ein 21 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage legt ihm zur Last, im Januar 2015 einem 22-Jährigen mit einem Messer in den Rücken gestochen zu haben.

Frankfurt/Main. Der Vorfall ereignete sich in der Wohnung der Freundin des Angeklagten. Hintergrund war eine Affäre der jungen Frau mit dem späteren Opfer. Der Angeklagte hatte deshalb den Nebenbuhler zu einer Aussprache in die Wohnung bestellt. Im Nachhinein stellte sich die Verletzung als nicht lebensgefährlich heraus. Vorausgegangen war ein Schlag mit einem Metallgegenstand in das Gesicht des Opfers. 

Vor Gericht ließ der Angeklagte lediglich über seinen Verteidiger eine kurze Erklärung verlesen. Das äußere Tatgeschehen räumte er ein, nicht aber den von der Staatsanwaltschaft angenommenen bedingten Tötungsvorsatz. Außerdem habe er dem Opfer nicht zuvor in das Gesicht geschlagen. Weil er zum Tatzeitpunkt noch ein Heranwachsender unter 21 Jahren war, verhandelt eine Jugendstrafkammer gegen ihn. In dem vorerst auf acht Verhandlungstage bis Ende März terminierten Prozess wird deshalb auch ein Sachverständiger über den Reifegrad des Angeklagten berichten.

dpa

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