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Mehrjährige Haft in Prozess um Mordversuch gefordert

Prozesse Mehrjährige Haft in Prozess um Mordversuch gefordert

Nach einem Mordversuch aus Liebeskummer droht einem 52-Jährigen im Prozess am Landgericht Fulda eine längere Haftstrafe. Der Staatsanwalt forderte bei den Plädoyers am Freitag drei Jahre und neun Monate Haft.

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Der Saal des Landgerichts in Fulda.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Fulda. Die Verteidigung plädierte auf zwei Jahre und zehn Monate, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Das Urteil wird voraussichtlich kommenden Dienstag verkündet.

Der Mann aus Neuhof im Kreis Fulda muss sich wegen besonders schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes verantworten. In der Nacht zum 1. November 2015 rammte er laut Anklage mit seinem Auto mehrfach das Garagentor eines Wohnhauses in Großenlüder, in dem seine Ex-Freundin mit ihren Eltern lebte. Dann soll er eine Kunstfaserdecke in die Tanköffnung gesteckt und angezündet haben. Anschließend soll er versucht haben, im Inneren des Wagens Feuer zu legen, um ihn in die Luft zu jagen. Dabei soll er den Tod der Hausbewohner in Kauf genommen haben.

Der Vater der Ex-Freundin hatte das Feuer rechtzeitig bemerkt und gelöscht. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft litt der Angeklagte seit der Trennung unter einer schweren Depression. Nach der Tat war der suizidgefährdete Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Nach dem Gutachten einer Psychiaterin ist er aber voll schuldfähig.

dpa

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