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Mehr als 50 Schwarzstörche brüten in hessischen Wäldern

Tiere Mehr als 50 Schwarzstörche brüten in hessischen Wäldern

Die Zahl der in Hessen brütenden Schwarzstörche ist gestiegen. 50 bis 70 Storchpaare lassen sich jährlich vor allem im Vogelsberg und in der Röhn nieder, wie der Landesbetrieb HessenForst am Dienstag mitteilte.

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Schwarzstorch.

Quelle: Hans-Jürgen Kelm/ Niedersächsische Landesforsten/ARCHIV

Kassel/Frankfurt. Vor 50 Jahren seien es deutschlandweit nur etwa 20 gewesen. Für die Zunahme der Population sind nach Auskunft von HessenForst Projekte wie das Anlegen von Nahrungsteichen, Schutzzonen und das Aussetzen von Forstarbeiten während der Aufzuchtzeit verantwortlich.

Schwarzstörche sind Zugvögel und kehren zum Brüten oft in den gleichen Horst zurück, wenn die Bedingungen stimmen. Am liebsten sind ihnen nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) bewaldete, ruhige Gebiete mit Lichtungen und Bächen.

"Um den Tieren die nötige Ruhe zu gewähren, sperren wir auch Waldwege ab. Waldbesucher sollten zum Schutz der Tiere die Warnschilder beherzigen", sagt Jürgen Willig von HessenForst. Auch Waschbären können den jungen Tieren zur Gefahr werden, weshalb Barrieren an den Horstbäumen angebracht werden. Die intensiv betriebene Fortwirtschaft und die Windkraft sind nach Ansicht von Thomas Norgall vom BUND Hessen weitere Faktoren.

dpa

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