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Mehr Windpockenfälle

Gesundheit Mehr Windpockenfälle

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Zahl der Erkrankungen mit Windpocken in Hessen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. 2015 seien es 1587 Fälle gewesen, teilte das hessische Gesundheitsministerium am Montag in Wiesbaden mit.

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2015 gab es in Hessen 1587 Windpocken-Fälle.

Quelle: Lukas Schulze/Archiv

Im Jahr zuvor waren es 1504 gewesen, 2013 gar nur 815. Im laufenden Jahr habe es bisher 427 gemeldete Fälle gegeben. Vor 2013 seien die Windpocken noch nicht meldepflichtig gewesen. Ein Trend für das Land lasse sich angesichts dieses kurzen Zeitraums noch kaum erkennen. Zuvor hatte die "Frankfurter Rundschau" über eine steigende Zahl von Infektionen im Land berichtet.

Windpocken gelten als Kinderkrankheit, können durchaus aber auch Erwachsene treffen. Übertragen werden sie nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Varizella-Zoster-Virus, möglich sind Tröpfchen- und Schmierinfektionen. Ein Symptom von Windpocken ist ein roter Hautausschlag. Das Virus bleibt laut RKI nach überstandener Krankheit im Körper und kann später Gürtelrosen hervorrufen.

dpa

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