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Mehr Obdachlose mit Beginn des Weihnachtsmarkts

Soziales Mehr Obdachlose mit Beginn des Weihnachtsmarkts

Mit Beginn des Weihnachtsmarkts steigt in Frankfurt die Zahl der Menschen, die auf der Straße übernachten. 195 Obdachlose zählten die Sozialarbeiter des Kältebusses in der Nacht zum Dienstag auf den Straßen, wie Manuela Skotnik vom Sozialdezernat sagte.

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Ein Obdachloser liegt in einer kleinen Maueröffnung in Frankfurt am Main.

Quelle: Nicolas Armer/Archiv

Frankfurt/Main. Rund 40 davon seien bekannte Wohnsitzlose gewesen, die übrigen vor allem Osteuropäer. "Der Weihnachtsmarkt ist für sie eine Option, Kunst darzustellen, Gelegenheitsjobs zu finden und auch zu betteln." Der größte Weihnachtsmarkt Hessens wird an diesem Mittwoch eröffnet.

Um bei den eisigen Temperaturen nicht zu erfrieren, fährt ein Kältebus seit Mitte Oktober nachts durch die Straßen und versorgt Obdachlose mit Decken und warmen Getränken. Er bietet auch einen Transport zu den Notunterkünften an, in denen aber viele nicht übernachten wollen. Seit rund zehn Tagen ist zudem nachts die B-Ebene an der U- und S-Bahnstation Hauptwache im Zentrum der Stadt geöffnet.

Ein 39 Jahre alter Obdachloser war Anfang Februar am Hauptbahnhof bei Eiseskälte gestorben. Gegenüber den Mitarbeitern des Kältebusses hatte er nach Polizeiangaben zuvor dringend benötigte ärztliche Hilfe mehrfach abgelehnt.

dpa

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