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Medizinethiker: Wir werden nie genug Spenderorgane haben

Gesundheit Medizinethiker: Wir werden nie genug Spenderorgane haben

Die geringe Zahl von Spenderorganen wird die Medizin nach Expertenansicht auf Dauer vor Herausforderungen stellen. "Wir werden nie genug Organe haben, wir haben es jetzt und in Zukunft mit Rationierung zu tun", sagte der Mainzer Medizinethiker Norbert W.

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Paul: Die Prognose ist für Organvergabe entscheidend.

Quelle: Peter Pulkowski

Mainz/Gießen. Paul. Deshalb müsse mit den knappen Organen so umgegangen werden, dass diejenigen Patienten als Empfänger ausgewählt werden, die den größtmöglichen Nutzen davon haben. In diesem Zusammenhang bezeichnete Paul die Kritik an den Gießener Ärzten, die einen herzkranken Jungen wegen eines Hirnschadens nicht auf die Warteliste für ein Spenderorgan setzten, als ungerecht.

Die Entscheidung der Mediziner hatte eine Debatte um die Richtlinien für Transplantationen und den Umgang mit Behinderungen dabei ausgelöst. "Es ist unfair, bei einer Betrachtung von medizinischen Sachverhalten den Ärzten Diskriminierung vorzuhalten", sagte Paul. Es gehe nicht um die Frage von Behinderung, sondern einzig und allein um die Prognose für die weitere Gesundheit.

dpa

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