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Medienexperte: Zahl der ARD-Politikmagazine reduzieren

Medien Medienexperte: Zahl der ARD-Politikmagazine reduzieren

Die ARD sollte die Zahl ihrer Politikmagazine nach Ansicht des Medienexperten Bernd Gäbler deutlich abbauen und sich auf bestenfalls zwei Marken konzentrieren. Zu diesem Schluss kommt Gäbler in seiner Studie "Wie politisch sind Politikmagazine im Fernsehen?".

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Der Medienwisenschaftler Bernd Gäbler. Foto: Privat/Archiv

Berlin/Frankfurt. Die ARD sendet im Ersten derzeit sechs verschiedene Magazinformate mit politischen Inhalten immer dienstags und donnerstags um 21.45 Uhr. Besonders die Magazine "Fakt" und "Kontraste" hätten im Beobachtungszeitraum zwischen September und Dezember 2014 "zu wenig eigene Recherchen aufzuweisen und kaum außergewöhnliche Beiträge entwickelt", so Gäbler.

Dem ZDF und seinem einzigen Politikmagazin "Frontal 21" fehle es an redaktioneller Stärke, um ein kontinuierlich hohes Niveau zu halten, "Spiegel TV" auf RTL habe sich zu einem "bunten Gesellschaftsmagazin" entwickelt. Gäbler, der früher unter anderem Geschäftsführer des Grimme-Instituts war, hatte die am Samstag veröffentlichte Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung in Frankfurt angefertigt.

dpa

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