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Mauersegler zurück aus Afrika bringen "Sommerfeeling"

Tiere Mauersegler zurück aus Afrika bringen "Sommerfeeling"

Die Mauersegler sind aus Afrika zurück und bringen "Sommerfeeling" nach Deutschland. "Sie sind exakt im Zeitplan", sagte Martin Hormann von der Staatlichen Vogelschutzwarte in Frankfurt am Montag.

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Zwei Mauersegler.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. In den nächsten drei Monaten brüten sie und ziehen ihre Jungen auf - Ende Juli brechen sie wieder auf in den Süden. Dann seien die Jungen - immer zwei pro Paar - rund 40 Gramm schwer und kräftig genug für den Flug in Regionen südlich der Sahara.

Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben im Flug - sie fressen, trinken und paaren sich in der Luft. Zum Ausruhen schrauben sie sich in Gruppen auf mehrere tausend Meter hoch und lassen sich treiben. Nur zum Brüten lassen sie sich nieder. Ihre Kilometer-Leistung ist enorm: "Sie fliegen mehrfach die Distanz zwischen Erde und Mond", sagte Hormann.

Nach dem Ausfliegen haben die Jungen drei Jahre lang keinen festen Boden unter den Füßen. Erst dann seien sie geschlechtsreif und brüteten selbst, berichtete Hormann. Im Nest trainierten die Jungen schon vor dem Flügge-Werden mit Kraftübungen: "Sie machen Liegestütze."

Hormann appellierte, die Mauersegler-Brutplätze in Häusernischen und unter Dachrinnen nicht zu zerstören. Sie seien gesetzlich geschützt. "Ein Riesenproblem ist die energetische Sanierung." Dadurch würden immer wieder Plätze zerstört, wenn auch unabsichtlich.

dpa

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