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Martinsgänse stammen nur selten aus Hessen

Agrar Martinsgänse stammen nur selten aus Hessen

Gänsebraten mit Rotkohl und Klößen - die Zeit für dieses Wintergericht beginnt mit dem Martinstag am 11. November. Dabei kommen die wenigsten in Deutschland verspeisten Tiere von hessischen Bauernhöfen.

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Die wenigsten Martinsgänse kommen von hessischen Bauernhöfen.

Quelle: Jan Woitas/Archiv

Frankfurt/Bonn. Von den gut 540 000 Gänsen, die in Deutschland gehalten werden, stammen nur rund 13 000 Tiere (rund 2 Prozent) aus Hessen, wie der Landesverband der Geflügelwirtschaft mitteilte. Die 300 hessischen Gänsehalter hielten die Vögel nur als Nebenerwerb, sagte der Geschäftsführer des hessischen Geflügelverbands, Klaus-Peter Linn. "Hessen ist kein Gänseland."

Große Gänsefarmen gibt es demnach in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und in den neuen Bundesländern. Etwa vier von fünf Gänsen, die in Deutschland verspeist werden, kommen nach Angaben des Verbands tiefgefroren vor allem aus Polen und Ungarn.

Der Preis für Gänsefleisch könnte in diesem Jahr leicht ansteigen. Die MEG Marktinfo Eier und Geflügel befragt derzeit Erzeuger nach ihren Preisen. Marktanalystin Margit Beck spricht von einem zweigeteilten Markt: Im vergangenen Jahr kostete Frostware aus dem Ausland je Kilo im Schnitt 3,18 Euro, frisches Gänsefleisch aus Deutschland 11,80 Euro.

dpa

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