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Mann wegen tödlicher Unfallfahrt vor Gericht

Prozesse Mann wegen tödlicher Unfallfahrt vor Gericht

Weil er einen Fußgänger absichtlich überfahren und so getötet haben soll, steht ein 23-jähriger Autofahrer seit Dienstag vor dem Landgericht Gießen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem Totschlag vor.

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Das Landgericht in Gießen.

Quelle: Marius Becker/Archiv

Gießen. Er soll im Oktober 2015 nachts mit Alkohol und Drogen im Blut durch die Butzbacher Fußgängerzone gefahren sein und den 26-Jährigen nach einem Streit überrollt haben. Das Opfer starb später im Krankenhaus an seinen schweren Kopfverletzungen.

Zu Beginn des auf mehrere Tage angelegten Prozesses machte der Angeklagte keine Angaben. Sein Verteidiger teilte aber mit, dass sich der 23-Jährige auf jene Angaben beziehe, die er gegenüber einem Gutachter gemacht habe. Der Inhalt blieb zunächst unbekannt - der Gutachter wird erst Bericht erstatten, wenn alle 37 Zeugen ausgesagt haben. Die Anklage geht davon aus, dass der 23-Jährige vermindert schuldfähig war. Er hatte mehr als zwei Promille Alkohol sowie Ecstasy intus.

In Butzbach war der Mann der Anklage zufolge bei seiner Fahrt auf drei Fußgänger getroffen, die nicht sofort Platz machten. Es kam zunächst zu einem verbalen Streit. Dann soll der 23-Jährige Gas gegeben und den 26-Jährigen umgefahren haben. Er setzte zurück, so die Darstellung der Anklage, gab wieder Gas und überrollte den jungen Mann "im Bereich des Kopfes".

dpa

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