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Mann soll massenhaft Kinderporno-Dateien gesammelt haben: Prozess

Prozesse Mann soll massenhaft Kinderporno-Dateien gesammelt haben: Prozess

Knapp 1,3 Millionen kinderpornografische Dateien soll ein 42 Jahre alter Mann auf seinem Computer gesammelt haben. Doch das war der Anklage zufolge noch nicht alles: Im September vergangenen Jahres soll er in der Umkleidekabine eines Einkaufsmarktes in Eschborn (Main-Taunus-Kreis) ein sechsjähriges Mädchen sexuell bedrängt haben.

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Urteil wird für Freitag erwartet.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Seit Montag muss sich der 42-Jährige deshalb vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Der Staatsanwaltschaft zufolge nutzte er die kurzzeitige Abwesenheit der Eltern, um das Kind in die Kabine zu schieben und es unsittlich anzufassen. Erst als die Sechsjährige laut weinte, ließ der Mann von ihr ab und flüchtete. Nach einer größeren Fahndungsaktion der Polizei stellte er sich einen Monat später. Bei der Durchsuchung seines Computers fanden die Ermittler die Kinderporno-Dateien.

Am ersten Verhandlungstag wurde die Öffentlichkeit nach Verlesung der Anklageschrift ausgeschlossen. Das Gericht stellte dem Mann im Falle eines umfassenden Geständnisses eine Strafe zwischen 18 Monaten und zwei Jahren in Aussicht. Ob diese zur Bewährung ausgesetzt werden könne, müsse das weitere Verfahren ergeben, sagte der Vorsitzende Richter. Bereits am Freitag will das Gericht das Urteil verkünden. Dann soll auch wieder die Öffentlichkeit zugelassen werden.

dpa

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