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Literaturpreis für grotesken Humor geht an Wolf Haas

Literatur Literaturpreis für grotesken Humor geht an Wolf Haas

Kassel (dpa/lhe) - Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas ist mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor geehrt worden. Der Wiener Autor, der unter anderem acht Kriminalromane rund um den kauzigen Privatdetektiv Simon Brenner geschrieben hat, nahm die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung am Samstag in Kassel entgegen.

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ARCHIV: Wolf Haas bekommt den Literaturpreis für grotesken Humor.

Quelle: Arno Burgi

Der mit 3000 Euro verbundene Förderpreis Komische Literatur ging an die Berliner Autorin Kirsten Fuchs.

"Zwei Dinge müssen zusammenkommen: Das Komische und der Humor sowie Qualität und Ästhetik der Sprache. Beides fügt sich bei den diesjährigen Preisträgern zusammen", sagte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) nach städtischen Angaben bei der Verleihung. Der Preis wird seit 1985 jährlich von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt an Autoren vergeben, "deren Werk auf hohem künstlerischen Niveau von Komik und Groteske geprägt ist".

Die Entscheidung für Haas hatte der Stiftungsrat damit begründet, dass er mit "ausgefeilten Sprach- und Erzählexperimenten" unterhalte. "Ob Wortneuschöpfung, Abschweifung, Verkürzung, absichtlicher Stilbruch oder eine parodistisch heruntergekommene Kunstsprache - all das bewahrt seine handwerkliche Perfektion vor dem Erhabenen", hieß es. Auch Loriot, Hanns Dieter Hüsch und Gerhard Polt wurden schon mit dem Preis ausgezeichnet.

dpa

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