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Leibniz-Preise an acht Wissenschaftler: Zwei aus Hessen dabei

Forschung Leibniz-Preise an acht Wissenschaftler: Zwei aus Hessen dabei

Die Leibniz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehen im kommenden Jahr nur an acht Wissenschaftler - zwei davon aus Hessen. Erstmals in der Geschichte der Auszeichnung werde die Zahl der möglichen zehn Preise 2015 nicht ausgeschöpft, teilte die DFG am Mittwoch in Bonn mit.

Bonn. Von den 136 vorgeschlagenen Forschern erfüllten nur die acht ausgewählten "die höchsten Qualitätsansprüche", sagte DFG-Präsident Peter Strohschneider.

Die Preise sind mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotiert. In Hessen werden Friedrich Lenger, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Gießener Justus-Liebig-Universität, sowie Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Frankfurter Goethe-Universität, damit bedacht. Mit dem Geld sollen die Arbeitsbedingungen der Spitzenforscher verbessert werden. Die Preise werden am 3. Mai kommenden Jahres in Berlin verliehen.

Insgesamt kommen von den acht Preisträgern jeweils drei aus den Naturwissenschaften und den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie zwei aus den Lebenswissenschaften. Darunter ist diesmal keine Wissenschaftlerin. Strohschneider bezeichnete das als unbefriedigend. Die DFG werde deshalb ab der kommenden Preisrunde bei der Einreichung mehrerer Vorschläge durch eine Universität oder Wissenschaftsorganisation nur diejenigen annehmen, "die in gleicher Anzahl Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen benennen". Im vergangenen Jahr hatten vier Wissenschaftlerinnen den Leibniz-Preis erhalten.

dpa

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