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Lebenslange Haft für Hammer-Mörder gefordert

Prozesse Lebenslange Haft für Hammer-Mörder gefordert

Der mutmaßliche Frankfurter Hammer-Mörder soll lebenslang ins Gefängnis. Das hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt gefordert. Die Anklagevertreterin sagte in ihrem Schlussvortrag, der 26-Jährige habe seine Lebensgefährtin im vergangenen Juli zunächst mit dem Hammer geschlagen.

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Hammermörder soll lebenslang ins Gefängnis.

Quelle: Daniel Naupold/Symbol

Frankfurt/Main. Anschließend habe er ihr mit einem Rasiermesser die Pulsadern aufgeschnitten, um die vorausgegangene Misshandlung zu verdecken. Aber auch wenn die Schwurgerichtskammer rechtlich zu einem anderen Ergebnis komme, müsse es bei einer lebenslangen Haftstrafe wegen "Totschlags in einem besonders schweren Fall" bleiben.

Die Verteidiger sprachen sich für eine Verurteilung wegen Totschlags aus, stellten jedoch keinen präzisen Strafantrag. Es sei zu viel ungeklärt geblieben, was sich am Tattag in der Wohnung der Frau wirklich ereignet habe, sagte einer der Rechtsanwälte. So sei noch nicht einmal klar, welche Verletzungen zuerst zugefügt wurden - die Hammerschläge oder die Schnitte. Kritik äußerten die Verteidiger an der polizeilichen Vernehmung ihres Mandanten. Das Gericht hatte das dort abgelegte Geständnis zuvor als verwertbar eingestuft.

Die Schwurgerichtskammer will am kommenden Dienstag (14. Juli) das Urteil verkünden.

dpa

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