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Lebensgefährliche Messerattacke ohne Grund

Prozesse Lebensgefährliche Messerattacke ohne Grund

Wegen einer lebensgefährlichen Messerattacke ohne Grund muss sich seit Donnerstag ein 27 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor, geht von einer psychischen Störung aus und hat seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt.

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Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Frankfurt/Main. Der Mann hatte im März 2015 im Frankfurter Bahnhofsviertel von dem späteren Opfer Heroin bezogen. Kurze Zeit später fiel er ihn von hinten an und stach ihm mit einem Messer direkt in den Hals. Der 49-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und überlebte nur dank einer Notoperation.

Am ersten Verhandlungstag verweigerte der Beschuldigte die Aussage. Das Opfer sagte im Zeugenstand, der Mann sei ihm zwar "auf die Nerven gegangen" und habe dauernd neues Rauschgift von ihm haben wollen. Mit einem so schwerwiegenden Angriff aber habe er nicht gerechnet. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb vom Mordmerkmal der Heimtücke aus. Die Schwurgerichtskammer hat für den Prozess vorerst drei Verhandlungstage vorgesehen.

Der Täter war mit Hilfe der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" ausfindig gemacht worden, in der ein am Tatort aufgenommenes Video gezeigt worden war.

dpa

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