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Lebensgefährliche Messerattacke in Diskothek: Prozessbeginn

Prozesse Lebensgefährliche Messerattacke in Diskothek: Prozessbeginn

Wegen einer lebensgefährlichen Messerattacke in einer Diskothek steht seit Montag ein 23-Jähriger wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Frankfurt. Er soll im Dezember 2013 in einer Frankfurter Diskothek seinem neun Jahre älteren Kontrahenten ein Messer so in den Bauch gestochen haben, dass dessen Lunge einer Notoperation unterzogen werden musste.

Frankfurt/Main. Nur durch rasches Eingreifen der Notärzte konnte das Leben des Verletzten gerettet werden.

Am ersten Verhandlungstag gab der Angeklagte an, er sei zunächst von dem späteren Opfer schwer geschlagen worden. Auch sein Begleiter habe eine "Kopfnuss" erhalten, weil der Kontrahent offenbar nicht damit einverstanden war, dass die beiden Männer eine flüchtig bekannte junge Frau ansprachen. Er habe das Messer gezogen, um weitere Angriffe des Mannes zu unterbinden, sagte der Angeklagte. Die Tatwaffe habe er dabei nur "zufällig" dabei gehabt.

Während die Staatsanwaltschaft in Anbetracht des tiefen Stiches von einem bedingten Tötungsvorsatz ausgeht, beteuerte der Angeklagte, er habe das Opfer nicht töten wollen.

Die Schwurgerichtskammer hat noch zwei weitere Verhandlungstage vorgesehen, bei denen auch ein psychiatrischer Sachverständiger zu Wort kommen soll.

dpa

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