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Laufenberg will in Wiesbaden große Oper bieten

Theater Laufenberg will in Wiesbaden große Oper bieten

Am Staatstheater Wiesbaden geht Intendant Uwe Eric Laufenberg mit einem ehrgeizigen Programm in seine zweite Spielzeit. Allein im Bereich Oper werde es 2015/16 neun Neuinszenierungen geben, kündigte Laufenberg am Donnerstag in Wiesbaden an.

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Intendant des Staatstheaters Wiesbaden.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. "Wir beginnen mit der Premiere "Otello" im September." Später kommen "Katja Kabanowa" von Leos Janacek und "Boris Godunow" von Modest Mussorgski.

Die monumentale Oper "Die Soldaten" von Bernd Alois Zimmermann soll als Wiesbadener Erstaufführung die Internationalen Mai-Festspiele 2016 eröffnen. Bei mehreren Aufführungen setzt Laufenberg auf Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt: Orchestermusiker und Chöre werden ausgeliehen. Das neugegründete Hessische Staatsballett steuert fünf, das Schauspiel fast 20 neue Produktionen bei. Beide Sparten bringen die rätselhafte Geschichte des Findelkindes Kaspar Hauser auf die Bühne.

Der 54-jährige Schauspieler und Regisseur Laufenberg, früher Opernchef in Köln, hatte 2014 die Nachfolge von Manfred Beilharz angetreten und am Wiesbadener Theater viel verändert. So stehen die Opern jeweils nur für kurze Zeit mit mehreren Aufführungen auf dem Spielplan. Das Theater kann damit sein ständiges Opernensemble klein halten, Laufenberg holt stattdessen große Sängernamen nach Wiesbaden. 2016 wird er selbst in Bayreuth debütieren mit einer Inszenierung von "Parsifal".

Für Opernprojekte arbeitet das Staatstheater Wiesbaden in der nächsten Spielzeit auch mit den Musikhochschulen Frankfurt und Mainz zusammen. Das früher "Neue Stücke aus Europa" genannte Theaterfest findet als "Wiesbaden Biennale" zu Beginn der Saison 2016/17 statt.

Am Tag vor der Programmvorstellung hatte Generalmusikdirektor Zsolt Hamar sein Ausscheiden für Sommer 2016 angekündigt. Laufenberg verneinte, dass es Probleme gegeben habe. "Ich empfinde mein Verhältnis zu Zsolt Hamar als unkompliziert, direkt und freundschaftlich", sagte er.

dpa

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