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Lastkahn treibt kilometerweit führerlos weserabwärts

Schifffahrt Lastkahn treibt kilometerweit führerlos weserabwärts

Einen führerlosen Lastkahn, der kilometerweit stromabwärts auf der Oberweser trieb, haben Polizei und Feuerwehr gestoppt. Unbekannte hatten die tonnenschwere Schute im nordhessischen Gieselwerder losgemacht, wie die Wasserschutzpolizei am Mittwoch in Kassel mitteilte.

Bodenfelde/Bad Karlshafen. Ein Anwohner im niedersächsischen Bodenfelde habe den treibenden Lastkahn am Dienstagabend entdeckt und Alarm geschlagen, sagte ein Polizeisprecher. Rund zwei Stunden später gelang es der Feuerwehr, die Schute mit Hilfe eines Bootes kurz vor Bad Karlshafen zu stoppen.

Es sei ein großes Glück, dass der knapp zwölf Meter lange und 4,50 Meter breite Lastkahn auf seiner rund 15 Kilometer langen Fahrt keine Schäden angerichtet habe. Auch die Weserfähren bei Lippoldsberg und Wahmbeck seien unbeschädigt geblieben. Zu dieser Jahreszeit herrscht auf der Oberweser so gut wie kein Betrieb. Die Wasserschutzpolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr.

dpa

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