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Lange Haftstrafe für Millionenbetrug mit Teakholz-Plantage

Prozesse Lange Haftstrafe für Millionenbetrug mit Teakholz-Plantage

Wegen millionenschwerer Betrügereien mit Teakholz- und Kautschukplantagen in Mittelamerika ist ein 73 Jahre alter Mann in Frankfurt zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden.

Frankfurt/Main. Das Landgericht ging am Freitag von zwei Komplexen mit einem Schaden von mehr als 20 Millionen Euro aus. Über 700 Anleger seien um ihr Geld gebracht worden, indem sie auf die Angaben des Angeklagten und seiner Firma Green Planet vertraut hätten. Der Angeklagte hatte hohe Renditen mit angeblich schnellwachsenden und werthaltigen Bäume versprochen. "In Wirklichkeit hatte er jedoch keine plausible Geschäftsidee und beschränkte sich stattdessen auf das bloße Vermarkten", sagte der Vorsitzende Richter.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den pauschal geständigen Angeklagten acht Jahre Haft gefordert. Dass die Wirtschaftsstrafkammer unter diesem Antrag geblieben sei, liege vor allem an der Tatsache, dass der betagte Angeklagte "noch eine Perspektive für ein Leben außerhalb der Haft erhalten soll", so der Richter.

dpa

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