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Landkreistag enttäuscht über Bereitschaftsdienste

Gesundheit Landkreistag enttäuscht über Bereitschaftsdienste

Die Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist aus Sicht des Hessischen Landkreistags nur halb gelungen. In vielen Kreisen sei die Umstellung problemlos verlaufen, sagte der Geschäftsführende Direktor Jan Hilligardt der Nachrichtenagentur dpa.

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Ab 2015 gilt die Bereitschaftsdienstnummer 116 117.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Wiesbaden. Zwar habe es mancherorts "lautstarken Protest" gegeben, meist habe man vor Ort dann aber "geräuschlos gute Lösungen" gefunden. "Enttäuscht" hat Hilligardt, dass es weiterhin eine aus seiner Sicht unnötige Doppelstruktur gibt: den von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) organisierten Bereitschaftsdienst und den vom Landkreistag verantworteten Rettungsdienst.

Die Rufnummer 116117 vertritt den behandelnden Arzt in sprechstundenfreien Zeiten, mit 112 alarmiert man den Notarzt.

"Wir haben der KV angeboten, alles aus einer Hand über die Rettungsleitstellen zu koordinieren", sagte Hilligardt. "Dieses Angebot wurde leider abgelehnt." Die KV habe darauf bestanden, zwei eigene Dispositionszentralen zu betreiben statt die bereits vorhandenen Strukturen zu nutzen. Das wäre aus Sicht des Landkreistags für Patienten einfacher gewesen und hätte Geld gespart.

dpa

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