Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Sprühregen

Navigation:
Landgericht verschiebt Entscheidung um antiken Pferdekopf

Archäologie Landgericht verschiebt Entscheidung um antiken Pferdekopf

Im Rechtsstreit um einen römischen Pferdekopf räumt das Landgericht Limburg den Beteiligten mehr Zeit ein. Der Kläger solle noch Gelegenheit erhalten, zu einem Vergleichsvorschlag des Landes Stellung zu beziehen, teilte das Gericht mit.

Voriger Artikel
Hessentags-Besucher profitieren von Bus und Bahn
Nächster Artikel
Sonne lockt Winterfans nach draußen

Der bei Ausgrabungen entdeckte Pferdekopf einer römischen Reiterstatue.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Limburg. Die Richter wollen nun nicht bereits am 3. Februar erneut in dem Fall tagen, sondern erst am 24. Februar. Möglicherweise werde sich dann auch entscheiden, ob das Gericht einen Gutachter beauftragt, um den Wert der Bronzeskulptur zu schätzen, sagte ein Gerichtssprecher.

Der Kopf war im Jahr 2009 auf dem Grundstück eines Landwirtes im mittelhessischen Lahnau gefunden worden. Seitdem streitet er mit dem Land Hessen um eine Entschädigung. Das antike Stück ist mittlerweile im Eigentum des Landes. Der Kläger ging bislang davon aus, dass ihm 1,8 Millionen Euro zustehen. Hessen wollte zunächst aber nur 48 000 Euro zahlen.

Bei einer ersten Gerichtsverhandlung in dem Fall im Dezember hatte das Gericht einen Vergleich über 500 000 bis 530 000 Euro angeregt. Nach Angaben des Kunstministerium in Wiesbaden habe man "grundsätzlich" seine Bereitschaft zu einem Vergleich erklärt und ein entsprechendes Angebot vorgelegt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr