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Ladung zu spät: Prozess um Handel mit Rhino-Hörnern vertagt

Prozesse Ladung zu spät: Prozess um Handel mit Rhino-Hörnern vertagt

Auch nach knapp drei Jahren ist im Prozess um die Einfuhr zweier streng geschützter Rhinozeros-Hörner noch kein Ende in Sicht. Weil die Ladung des Landgerichts Frankfurt dem in Thailand ansässigen Antiquitätenhändler nicht termingerecht zugestellt werden konnte, musste das Gericht den Prozess erneut vertagen.

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Prozess um die Einfuhr zweier Rhinozeros-Hörner am Landgericht in Frankfurt.

Quelle: P. Seeger/Archiv

Frankfurt/Main. Der Mann war 2012 mit den 4,3 Kilogramm schweren Rhino-Hörnern und Elfenbeinschnitzereien auf dem Frankfurter Flughafen angetroffen worden. Diese habe er in Frankreich bei einer Auktion für 43 000 Euro erworben. Auf dem asiatischen Schwarzmarkt lassen sich allein für das Rhinozeros-Horn rund 350 000 Euro erlösen. Gemahlen gilt es als potenzsteigernd.

Der 59-jährige stand in dieser Sache bereits zweimal in Frankfurt vor Gericht. Zunächst wurde er wegen artenschutzrechtlicher Verstöße vom Amtsgericht zu neun Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. In zweiter Instanz wurde die Strafe auf 5000 Euro gemildert. Der Angeklagte akzeptierte auch dieses Urteil nicht und legte Revision beim Oberlandesgericht ein. Die Richter hoben das zweite Urteil mit der Begründung auf, dass der finanzielle Schaden für den Angeklagten nach der Sicherstellung der Hörner nicht ausreichend strafmildernd berücksichtigt worden sei. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

dpa

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