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"Labyrinth des Schweigens": Premiere am historischen Ort

Film "Labyrinth des Schweigens": Premiere am historischen Ort

Filmpremiere am historischen Ort: Am Dienstagabend feierte der Kinofilm "Im Labyrinth des Schweigens" in Frankfurt seine Deutschlandpremiere. Das Gerichtsdrama über den Auschwitz-Prozess vor 50 Jahren kommt am Donnerstag in die Kinos.

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Alexander Fehling (l) und Gerhard Wiese (r).

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Zur Galavorführung im Metropolis-Kino war fast das gesamte Team um Regisseur Giulio Ricciarelli und Hauptdarsteller Alexander Fehling angereist, dazu Zeitzeugen wie der am echten Auschwitz-Prozess beteiligte Staatsanwalt Gerhard Wiese und Hinterbliebene des realen Journalisten Thomas Gnielka, der die Ermittlungen ins Rollen brachte.

Auch Politiker wie Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Bundesjustizminister Heiko Maas (beide SPD) und Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) und kamen zur Premiere. "Der Film hält die Erinnerungskultur aufrecht, damit gerade junge Menschen die Ursachen der Verbrechen des Nationalsozialismus verstehen", sagte Rhein.

Während die Nürnberger Prozesse von den Alliierten ausgingen, war der Auschwitz-Prozess der erste, in dem sich die deutsche Justiz mit den Gräueltaten der Nationalsozialisten auseinandersetzte. "Aber der Film erzieht nicht und er ist auch keine Geschichtsstunde", sagte Fehling im dpa-Interview. Er erzähle vor allem eine packende Geschichte.

dpa

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