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LKA will strengere Regeln für Hells-Angels-Kutten schnell durchsetzen

Kriminalität LKA will strengere Regeln für Hells-Angels-Kutten schnell durchsetzen

Das Landeskriminalamt (LKA) will umgehend alle notwendigen Schritte einleiten, um die strengeren Auflagen für das Tragen von Hells-Angels-Kutten in Hessen durchzusetzen.

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Beuth betonte die Notwendigkeit des Symbolverbots.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden. Die Rockergruppen sollen über die künftige Rechtslage informiert und den Polizisten auf der Straße konkrete Handlungsempfehlungen gegeben werden, kündigte ein LKA-Sprecher am Mittwoch in Wiesbaden an. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hatte zuvor bestätigt, dass die Symbole der Hells Angels künftig generell nicht mehr offen gezeigt werden dürfen.

Konkret geht es um einen geflügelten Totenkopf und den rot-weißen Schriftzug der Rocker. Bislang waren demnach nur die Symbole verbotener Hells-Angels-Gruppen tabu. War auf den Kutten aber ein Zusatz zu einer nicht verbotenen Gruppe angebracht, habe die Vorschrift nicht gegriffen. Diese Einschränkung soll nun wegfallen.

Innenminister Peter Beuth (CDU) sprach von einem wichtigen Schritt bei der Bekämpfung der Rockerkriminalität. "Die Notwendigkeit eines Symbolverbots hatten wir immer wieder betont", sagte der Minister am Mittwoch in Wiesbaden. Gerade bei den regelmäßigen länderübergreifenden Einsätzen der Polizei sei eine einheitliche und verbindliche taktische Ausrichtung erforderlich. In mehreren Bundesländern gibt es bereits ein sogenanntes Kuttenverbot.

dpa

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