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LKA und Verbraucherschützer wollen Betrügern Handwerk legen

Kriminalität LKA und Verbraucherschützer wollen Betrügern Handwerk legen

Ob Kaffeefahrten, überteuerte Schlüsseldienste oder Datenklau im Internet: Tausende Hessen werden jedes Jahr Opfer von Betrügern und Abzockern. Dagegen wollen die Verbraucherzentrale Hessen und das Landeskriminalamt in Zukunft gemeinsam vorgehen und die Bürger umfassender warnen.

Wiesbaden. Am Dienstag unterzeichneten LKA-Präsidentin Sabine Thurau und die Chefin der Verbraucherzentrale, Jutta Gelbrich, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung in Wiesbaden.

Diese sei zum Schutz der Bürger erarbeitet worden, betonte Thurau. Denn die Gefahr steige, Opfer der immer neuen Maschen zu werden. Als Beispiel nannten die Verbraucherschützer Kaffeefahrten. Dabei werde Teilnehmern ohne gekaufte Artikel häufig gedroht, sie nicht wieder mit nach Hause zu nehmen oder das Mittagessen zu streichen. Auch Türen von Verkaufsräumen würden bei diesen Veranstaltungen regelmäßig verriegelt.

Schlüsseldienste nutzen den Angaben zufolge zudem häufig Notlagen aus und nötigten Betroffene, zu zahlen. Auch vor falschen Polizisten warnte das LKA ausdrücklich. Eine Masche sei, Touristen wegen angeblicher Drogen zu kontrollieren und sie dabei auszurauben. Ende Januar etwa hatten drei falsche Polizisten in Wiesbaden auf diese Weise knapp 2000 Euro gestohlen.

dpa

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